Einbeinstand zeigt Fitness an


Vorgealtert oder fit?

Weißhaarige schlanke alte Frau steht auf einem Bein und mit hochgehobenen Armen mit Blick aufs Meer am Strand.
mauritius images / Westend61 / Joseffson

Es gibt verschiedene Tests, die ein gesundes Alter vorhersagen sollen. Besonders einfach geht es mit der Flamingo-Challenge. Wer dabei zu früh ins Wackeln kommt, sollte seine Fitness verbessern.

Balancefähigkeit besonders betroffen

Alt werden und gesund bleiben – das möchte jeder. Eine gewisse Gebrechlichkeit hat man im Alter bisher zumeist hingenommen. Heute weiß man jedoch, dass körperliche Funktionen wie der Gang, die Muskelkraft und die Balancefähigkeit entscheidend zur gesamten Gesundheit beitragen. Wie gut es damit bestellt ist und ob man an seiner Fitness arbeiten sollte, zeigt der Einbeinstand.

Das ist das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, in der Forschende nach altersbedingten Veränderungen von Griffkraft, Gang und Balancefähigkeit gesucht hatten. Am meisten wirkte sich das Alter auf die Balancefähigkeit im Einbeinstand aus. Mit Verlauf der Jahre nahm diese kontinuierlich ab. Dabei unterschieden sich Männer und Frauen nicht, wie die Studienautor*innen betonen.

50- bis 59-Jährige sollten 40 Sekunden schaffen

Die Dauer, die eine Person auf einem Bein stehen kann, ist das verlässlichste Zeichen für das neuromuskuläre Altern und den Fitnesszustand. So sollte man im Alter von 18 bis 49 Jahren 1 Minute auf einem Bein stehen können, im Alter von 50 bis 59 mindestens 40 Sekunden. Für 60-69-Jährige werden 35 Sekunden, für 70-79-Jährige 20 und für Über-80-Jährige noch 5 Sekunden gefordert.

Wer nicht altersentsprechend auf einem Bein stehen kann, sollte seine Fitness verbessern. Auch für ältere Semester ist dafür Kraftsport sehr gut geeignet. Bevor man allerdings mit dem Hantelschwingen beginnt, sollte man sich ärztlich beraten lassen. Zudem macht es Sinn, unter Anleitung zu trainieren. Das verbessert das Ergebnis und senkt die Verletzungsgefahr.

Entscheidende 10 Sekunden

In einer weiteren Studie wurde der Einbeinstand mit der gesundheitlichen Prognose in Verbindung gebracht. Darin stellte sich heraus: Menschen zwischen 50 und 75 Jahren, die es nicht schafften, mehr als 10 Sekunden auf einem Bein zu balancieren, hatten in den nächsten sieben Jahren ein um 84% höheres Sterberisiko als diejenigen, denen das gelang.

Quellen: PloS ONE, British Journal of Sports Medicine

News

Vitamin-A-Mangel vorbeugen
Mutter und Kind mit frisch geernteter Karotte. Bei aller Begeisterung für Veganismus dürfen gerade bei Kindern die Vitamine nicht vergessen werden.

Für Schwangere und Veganer*innen

Wer regelmäßig Milchprodukte, Eier und Fleisch isst, braucht sich um seinen Vitamin-A-Haushalt keine Gedanken zu machen. Doch wie sieht das bei veganer Ernährung aus? Und was müssen Schwangere beachten?   mehr

Blut spenden hilft allen

Frau sitzt in einem Sessel und spendet Blut.

Mangelware Blut

Ob bei einer Operation, bei Geburtskomplikationen oder einem schweren Unfall -Bluttransfusionen können Leben retten. Damit genügend davon zur Verfügung steht, müssen Gesunde Blut spenden. Doch wer ist dafür geeignet, und was muss man darüber wissen?   mehr

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Löwen-Apotheke
Inhaber Thomas Hartmann
Telefon 07305/73 23
Fax 07305/93 36 52
E-Mail loewen-apotheke-erbach@t-online.de